Reiche Kultur und natürliche Schönheit
Sierra Leone ist ein Land an der Westküste Afrikas, das für seine reiche Kultur, traumhafte Landschaften und historischen Sehenswürdigkeiten bekannt ist. Die Hauptstadt Freetown ist für ihre lebendige Musikszene und kolonialen Gebäude bekannt, während das Land insgesamt eine faszinierende Geschichte und eine vielfältige Tierwelt bietet.
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Laut bestätigten Berichten kann bei der Einreise auch der Nachweis einer Impfung gegen Diphtherie verlangt werden.
Gemäß den geänderten International Health Regulations der WHO (am 11. Juli 2016 in Kraft getreten) ist die Gelbfieber-Impfbescheinigung nach einmaliger Impfung lebenslang gültig. Es ist möglich, dass abweichend von der offiziellen Regelung bei Einreise ein Impfnachweis verlangt wird, der nicht älter als 10 Jahre ist.
Ärztliche Bescheinigungen zu Befreiung von der Gelbfieber-Impfung ("exemption certificate", "waiver") werden bei der Einreise nicht anerkannt.
Laut bestätigten Berichten kann bei der Einreise auch der Nachweis einer Impfung gegen Hepatitis A verlangt werden.
Laut bestätigten Berichten kann bei der Einreise auch der Nachweis einer Impfung gegen Hepatitis B verlangt werden.
Laut bestätigten Berichten kann bei der Einreise auch der Nachweis einer Impfung gegen Tetanus verlangt werden.
Laut bestätigten Berichten kann bei der Einreise auch der Nachweis einer Impfung gegen Typhus verlangt werden.
Entsprechend Vorgaben der WHO müssen Einheimische und alle Reisenden, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben, bei der Ausreise eine Impfung gegen Polio vorweisen. Die Impfung muss zwischen 4 Wochen und einem Jahr vor der Abreise erfolgen und in einem international gültigen Impfausweis dokumentiert sein.
Die Malaria wird durch einzellige Parasiten (Plasmodien) verursacht und durch bestimmte Stechmücken (Anophelen) übertragen. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen.
Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica hat eine Inkubationszeit von mindestens 7 Tagen, sie kann aber auch deutlich länger sein. Diese Form kann rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma, Nierenversagen und Schock führen. Behandelt heilt sie in der Regel aus.
Die anderen Formen der Malaria haben längere Inkubationszeiten. Spätere Rückfälle kommen bei der Malaria tertiana vor, wenn sie nicht entsprechend behandelt wird.
Die Diagnose wird während der akuten Erkrankung durch den mikroskopischen Parasitennachweis im Blut gesichert, nachträglich kann sie noch durch spezielle Antikörperuntersuchungen geführt werden.
Schutz: Mückenschutz in der Dämmerung und Nachts. Helle, geschlossene Kleidung, Moskitonetz, Repellentien, evtl. Chemoprophylaxe.
Ergänzend zum Mückenschutz ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) dringend zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle. Malariamittel sind verschreibungspflichtig.
hohes Risiko landesweit
Ergebnisse für:
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Chikungunya ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes ist eine Impfdosis erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Die Cholera ist eine schwere Darmerkrankung, die über Nahrungsmittel oder Trinkwasser übertragen wird. Je nach Alter sind zwei oder drei Impfdosen nötig, um einen Impfschutz aufzubauen. Dennoch ist eine konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene erforderlich.
Das Dengue-Fieber ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes sind zwei Impfdosen erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Gelbfieber wird von vorwiegend tagaktiven Stechmücken übertragen und zeichnet sich vor allem durch Symptome wie Fieber aus. Bereits eine Impfdosis kann lebenslangen Schutz bieten.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Impfung für die bevorstehende Reise kann mit einer Dosis erfolgen. Etwa zwei Wochen nach der ersten Impfdosis sollte eine Schutzwirkung einsetzen. Für einen langfristigen Impfschutz von voraussichtlich 25 - 40 Jahre wird eine zweite Impfdosis nach 6 bis 12 Monaten erforderlich.
Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Es sind meist drei Impfdosen notwendig, damit ein ausreichender Impfschutz besteht, der wahrscheinlich lebenslang anhält. Ein Schnellimpfschema ist ebenfalls verfügbar.
Bei Meningokokken der Serogruppen A, C, W und Y handelt es sich um Bakterien, die zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen können. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Bei Kindern ab einem Jahr und Erwachsenen genügt bereits eine Impfdosis , um einen Schutz aufzubauen.
Poliomyelitis kann in Entwicklungsländern noch vorkommen und verbreitet sich hauptsächlich fäkal-oral. Ein vollständiger Schutz für 10 Jahre besteht bei drei Impfdosen in verschiedenen Abständen.
Tollwut wird von Viren hervorgerufen, die sich über die Bisse von Tieren auf den Menschen übertragen und verläuft fast ausnahmslos tödlich. In der Regel sollte ein Impfschutz nach drei Impfdosen bestehen. Bei Kontakt mit eventuell tollwütigen Tieren muss trotzdem immer eine Ärztin oder ein Arzt kontaktiert werden.
Menschen nehmen Typhusbakterien über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser auf. Es stehen eine Injektionsimpfung mit einer Dosis oder eine Schluckimpfung, bei der drei Impfdosen benötigt werden, zur Verfügung.
Seit 1969 ist das Lassa-Fieber in der Provinz Lassa (Nordnigeria), aber auch in Liberia, Sierra Leone und Guinea als schwere, häufig tödlich verlaufende Erkrankung bekannt. Erst später zeigte sich, dass die Erkrankung auch in Mali, dem Senegal, der Dem. Republik Kongo, Burkina Faso, Ghana und der Elfenbeinküste vorkommt.
Die Vielzitzenratte, ein dort lebender Nager, scheidet das Virus mit dem Urin aus und kontaminiert damit den Staub in der Nähe von Hütten und Wohnungen. Wird der kontaminierte Staub von den Bewohnern der Gegend eingeatmet, kommt es zur Infektion. Nach 3-21 Tagen beginnt ein sehr variables Krankheitsbild. Mit Beginn der 2. Krankheitswoche kommt es zu einer hoch schmerzhaften Rachenentzündung, Husten und Schmerzen hinter dem Brustbein. Unter rapider Verschlechterung des Allgemeinzustandes kommt es zu Blutungsneigung, Ödembildung (Gesicht, Hals), Ergussbildung (Brustfell, Herzbeutel) und Krampfneigung. Der Tod tritt unter nicht beherrschbarem Schock und Organversagen ein. Die Sterblichkeit beträgt 10-20%. Überlebt der Patient die 2. Woche, so ist mit einer Besserung zu rechnen, diese kann allerdings sehr lange Zeiträume beanspruchen.
Die Diagnose wird durch direkten Virusnachweis oder Antikörpernachweis im Blut gestellt.
Schutz: Rattenkontakt und -biotope sowie Kontakt mit Erkrankten meiden.
Die Schistosomiasis wird durch Saugwürmer (Schistosomen) verursacht und ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Diese Parasiten leben in den Gefäßen des Darmes (in Afrika auch in den Gefäßen der Blase) des Menschen und produzieren dort große Massen von Eiern, die mit dem Stuhl (oder dem Urin) ausgeschieden werden. Wenn die Eier in Süßwasser gelangen, schlüpfen die Larven aus und können sich dann in ganz bestimmten Wasserschnecken weiterentwickeln. Am Ende dieses Entwicklungsstadiums in den Schnecken entsteht eine "Zerkarie", die frei an der Wasseroberfläche herumschwimmt. Bekommt nun ein Mensch Kontakt mit zerkarienhaltigem Wasser, durchbohren die Zerkarien die intakte Haut und wandern im Körper über die Leberpforte in die Gefäße von Darm oder Blase. Die erwachsenen Würmer können dort 10 bis 15 Jahre leben und scheiden täglich zwischen 100 und 2.000 Eier aus. Wenn diese Eier wieder ins Wasser gelangen und die passenden Wasserschnecken vorhanden sind, beginnt der Kreislauf von Neuem.
Bei der urogenitalen Schistosomiasis (Blasenbilharziose) sind die typischen Krankheits-Symptome zunächst blutiger Urin, bei der intestinalen Schistosomiasis (Darmbilharziose) Blut im Stuhl oder auch Durchfall. Besteht die Krankheit länger, kommt es zu schweren Störungen der Leber- oder der Blasenfunktion. Bei Erstkontakt mit Zerkarien entsteht oft eine allergische Hautreaktion und Fieber (Katayama-Fieber).
Die Diagnose wird durch Einachweis in Stuhl oder Urin gestellt. Ein Nachweis von Antikörpern im Blut einige Monate nach der Infektion ist ebenfalls möglich.
Schutz: Meiden von Süßwasserkontakt in Endemiegebieten.