Das königliche Erbe Afrikas
Swasiland, heute bekannt als Eswatini, ist ein kleines Königreich im südlichen Afrika. Es ist eines der letzten absoluten Monarchien der Welt und wird von König Mswati III. regiert. Eswatini ist bekannt für seine beeindruckende Natur und Tierwelt, reiche Kultur, seine traditionellen Tänze und seine farbenfrohen Festivals.
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Die Impfvorschrift gilt auch bei Einreise aus einem Land mit Gelbfieber-Risiko, das nur im Transit besucht wurde, d.h. ohne Verlassen des Flughafens.
Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben. Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem Gelbfieber-Endemiegebiet wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 9 Monaten).
Gemäß den geänderten International Health Regulations der WHO (am 11. Juli 2016 in Kraft getreten) ist die Gelbfieber-Impfbescheinigung nach einmaliger Impfung lebenslang gültig. Es ist möglich, dass abweichend von der offiziellen Regelung bei Einreise ein Impfnachweis verlangt wird, der nicht älter als 10 Jahre ist.
Ärztliche Bescheinigungen zu Befreiung von der Gelbfieber-Impfung ("exemption certificate", "waiver") werden bei der Einreise anerkannt.
Seit 2016 wird berichtet, dass bei Einreise aus Südafrika gelegentlich der Nachweis einer Gelbfieber-Impfung verlangt wird. Dies scheint aber keine durchgängige Praxis zu sein.
Die Malaria wird durch einzellige Parasiten (Plasmodien) verursacht und durch bestimmte Stechmücken (Anophelen) übertragen. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen.
Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica hat eine Inkubationszeit von mindestens 7 Tagen, sie kann aber auch deutlich länger sein. Diese Form kann rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma, Nierenversagen und Schock führen. Behandelt heilt sie in der Regel aus.
Die anderen Formen der Malaria haben längere Inkubationszeiten. Spätere Rückfälle kommen bei der Malaria tertiana vor, wenn sie nicht entsprechend behandelt wird.
Die Diagnose wird während der akuten Erkrankung durch den mikroskopischen Parasitennachweis im Blut gesichert, nachträglich kann sie noch durch spezielle Antikörperuntersuchungen geführt werden.
Schutz: Mückenschutz in der Dämmerung und Nachts. Helle, geschlossene Kleidung, Moskitonetz, Repellentien, evtl. Chemoprophylaxe.
Ergänzend zum Mückenschutz ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur Notfallselbsttherapie zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Medikation fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle. Malariamittel sind verschreibungspflichtig.
geringes Risiko im N und O
Ergebnisse für:
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Chikungunya ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes ist eine Impfdosis erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Die Cholera ist eine schwere Darmerkrankung, die über Nahrungsmittel oder Trinkwasser übertragen wird. Je nach Alter sind zwei oder drei Impfdosen nötig, um einen Impfschutz aufzubauen. Dennoch ist eine konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene erforderlich.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Impfung für die bevorstehende Reise kann mit einer Dosis erfolgen. Etwa zwei Wochen nach der ersten Impfdosis sollte eine Schutzwirkung einsetzen. Für einen langfristigen Impfschutz von voraussichtlich 25 - 40 Jahre wird eine zweite Impfdosis nach 6 bis 12 Monaten erforderlich.
Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Es sind meist drei Impfdosen notwendig, damit ein ausreichender Impfschutz besteht, der wahrscheinlich lebenslang anhält. Ein Schnellimpfschema ist ebenfalls verfügbar.
Bei Meningokokken der Serogruppen A, C, W und Y handelt es sich um Bakterien, die zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen können. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Bei Kindern ab einem Jahr und Erwachsenen genügt bereits eine Impfdosis , um einen Schutz aufzubauen.
Tollwut wird von Viren hervorgerufen, die sich über die Bisse von Tieren auf den Menschen übertragen und verläuft fast ausnahmslos tödlich. In der Regel sollte ein Impfschutz nach drei Impfdosen bestehen. Bei Kontakt mit eventuell tollwütigen Tieren muss trotzdem immer eine Ärztin oder ein Arzt kontaktiert werden.
Menschen nehmen Typhusbakterien über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser auf. Es stehen eine Injektionsimpfung mit einer Dosis oder eine Schluckimpfung, bei der drei Impfdosen benötigt werden, zur Verfügung.
Die Schistosomiasis wird durch Saugwürmer (Schistosomen) verursacht und ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Diese Parasiten leben in den Gefäßen des Darmes (in Afrika auch in den Gefäßen der Blase) des Menschen und produzieren dort große Massen von Eiern, die mit dem Stuhl (oder dem Urin) ausgeschieden werden. Wenn die Eier in Süßwasser gelangen, schlüpfen die Larven aus und können sich dann in ganz bestimmten Wasserschnecken weiterentwickeln. Am Ende dieses Entwicklungsstadiums in den Schnecken entsteht eine "Zerkarie", die frei an der Wasseroberfläche herumschwimmt. Bekommt nun ein Mensch Kontakt mit zerkarienhaltigem Wasser, durchbohren die Zerkarien die intakte Haut und wandern im Körper über die Leberpforte in die Gefäße von Darm oder Blase. Die erwachsenen Würmer können dort 10 bis 15 Jahre leben und scheiden täglich zwischen 100 und 2.000 Eier aus. Wenn diese Eier wieder ins Wasser gelangen und die passenden Wasserschnecken vorhanden sind, beginnt der Kreislauf von Neuem.
Bei der urogenitalen Schistosomiasis (Blasenbilharziose) sind die typischen Krankheits-Symptome zunächst blutiger Urin, bei der intestinalen Schistosomiasis (Darmbilharziose) Blut im Stuhl oder auch Durchfall. Besteht die Krankheit länger, kommt es zu schweren Störungen der Leber- oder der Blasenfunktion. Bei Erstkontakt mit Zerkarien entsteht oft eine allergische Hautreaktion und Fieber (Katayama-Fieber).
Die Diagnose wird durch Einachweis in Stuhl oder Urin gestellt. Ein Nachweis von Antikörpern im Blut einige Monate nach der Infektion ist ebenfalls möglich.
Schutz: Meiden von Süßwasserkontakt in Endemiegebieten.
Es handelt sich um eine akute, oft grippeähnliche Erkrankung in den Tropen und Subtropen (Südeuropa, mittlerer Osten, Afrika, Russland, Indien, Indonesien), die seit einigen Jahren auch in Nord-Amerika (USA und Kanada) gehäuft vorkommt. Auch aus Mexiko werden Fälle gemeldet.
Das Virus wird normalerweise von nachtaktiven Mücken von Vögeln wieder auf Vögel übertragen. Sticht eine infizierte Mücke den Menschen, kann auch der Mensch erkranken. 2 bis 14 Tage nach dem Stich kommt es in einem Teil der Fälle zu Fieber und Muskelschmerzen. Später treten Lymphknotenschwellungen hinzu. Etwa ein Drittel der Erkrankten entwickelt an Brust, Rücken und Armen einen Hautausschlag, der später ohne Schuppung abheilt. Eine Hirn- oder Hirnhautentzündung kann hinzukommen. Die Erkrankung kann vor allem bei älteren Menschen tödlich verlaufen.
Die Diagnose wird durch spezifischen Antikörpertest oder Virusnachweis gestellt.
Schutz: Schutz vor Stechmücken.