Ein Land voller Farben und Kontraste
Mexiko ist ein Land in Nordamerika. Von den antiken Ruinen der Maya und Azteken bis zu belebten Metropolen und traumhaften Stränden bietet Mexiko eine Vielzahl einzigartiger Erfahrungen für Reisende. Die faszinierende Mischung aus indigenen Traditionen, kolonialer Architektur und moderner Lebensweise macht Mexiko zu einem faszinierenden Reiseziel.
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Die Malaria wird durch einzellige Parasiten (Plasmodien) verursacht und durch bestimmte Stechmücken (Anophelen) übertragen. Leitsymptom ist Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen mit starkem Krankheitsgefühl, Schüttelfrost und Schweißausbrüchen.
Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica hat eine Inkubationszeit von mindestens 7 Tagen, sie kann aber auch deutlich länger sein. Diese Form kann rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma, Nierenversagen und Schock führen. Behandelt heilt sie in der Regel aus.
Die anderen Formen der Malaria haben längere Inkubationszeiten. Spätere Rückfälle kommen bei der Malaria tertiana vor, wenn sie nicht entsprechend behandelt wird.
Die Diagnose wird während der akuten Erkrankung durch den mikroskopischen Parasitennachweis im Blut gesichert, nachträglich kann sie noch durch spezielle Antikörperuntersuchungen geführt werden.
Schutz: Mückenschutz in der Dämmerung und Nachts. Helle, geschlossene Kleidung, Moskitonetz, Repellentien, evtl. Chemoprophylaxe.
Ergänzend zum Mückenschutz ist die Mitnahme von Anti-Malaria-Medikamenten zur Notfallselbsttherapie zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Medikation fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle. Malariamittel sind verschreibungspflichtig.
geringes Risiko herdförmig in tiefer gelegenen Regenwaldgebieten im S der Bundesstaaten Chiapas und Campeche;
in anderen Tieflandgebieten (z. B. Yucatan, Veracruz) ist das Risiko sehr gering
Baja California, Höhenlagen, Städte, Touristenressorts an den Küsten sowie die meisten touristisch frequentierten Orte im Landesinneren gelten als malariafrei
Ergebnisse für:
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Die Cholera ist eine schwere Darmerkrankung, die über Nahrungsmittel oder Trinkwasser übertragen wird. Je nach Alter sind zwei oder drei Impfdosen nötig, um einen Impfschutz aufzubauen. Dennoch ist eine konsequente Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene erforderlich.
Das Dengue-Fieber ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes sind zwei Impfdosen erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Impfung für die bevorstehende Reise kann mit einer Dosis erfolgen. Etwa zwei Wochen nach der ersten Impfdosis sollte eine Schutzwirkung einsetzen. Für einen langfristigen Impfschutz von voraussichtlich 25 - 40 Jahre wird eine zweite Impfdosis nach 6 bis 12 Monaten erforderlich.
Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Es sind meist drei Impfdosen notwendig, damit ein ausreichender Impfschutz besteht, der wahrscheinlich lebenslang anhält. Ein Schnellimpfschema ist ebenfalls verfügbar.
Bei Meningokokken der Serogruppen A, C, W und Y handelt es sich um Bakterien, die zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung führen können. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Bei Kindern ab einem Jahr und Erwachsenen genügt bereits eine Impfdosis , um einen Schutz aufzubauen.
Tollwut wird von Viren hervorgerufen, die sich über die Bisse von Tieren auf den Menschen übertragen und verläuft fast ausnahmslos tödlich. In der Regel sollte ein Impfschutz nach drei Impfdosen bestehen. Bei Kontakt mit eventuell tollwütigen Tieren muss trotzdem immer eine Ärztin oder ein Arzt kontaktiert werden.
Menschen nehmen Typhusbakterien über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser auf. Es stehen eine Injektionsimpfung mit einer Dosis oder eine Schluckimpfung, bei der drei Impfdosen benötigt werden, zur Verfügung.
Es handelt sich um eine akute, oft grippeähnliche Erkrankung in den Tropen und Subtropen (Südeuropa, mittlerer Osten, Afrika, Russland, Indien, Indonesien), die seit einigen Jahren auch in Nord-Amerika (USA und Kanada) gehäuft vorkommt. Auch aus Mexiko werden Fälle gemeldet.
Das Virus wird normalerweise von nachtaktiven Mücken von Vögeln wieder auf Vögel übertragen. Sticht eine infizierte Mücke den Menschen, kann auch der Mensch erkranken. 2 bis 14 Tage nach dem Stich kommt es in einem Teil der Fälle zu Fieber und Muskelschmerzen. Später treten Lymphknotenschwellungen hinzu. Etwa ein Drittel der Erkrankten entwickelt an Brust, Rücken und Armen einen Hautausschlag, der später ohne Schuppung abheilt. Eine Hirn- oder Hirnhautentzündung kann hinzukommen. Die Erkrankung kann vor allem bei älteren Menschen tödlich verlaufen.
Die Diagnose wird durch spezifischen Antikörpertest oder Virusnachweis gestellt.
Schutz: Schutz vor Stechmücken.
Das Zika-Virus gehört zu derselben Familie wie das Gelbfieber- und das Dengue-Virus. Zika-Virus-Infektionen verlaufen jedoch vergleichsweise mild. Charakteristisch ist das Auftreten eines knotig-fleckigen Hautausschlages, begleitet von Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie einer Bindehautentzündung. Die Symptome halten meist 2-7 Tage an.
Die Diagnose wird über den Nachweis entsprechender Antikörper im Blut oder den Nachweis des Virusgenoms gestellt.
Bis vor kurzem kam das Zika-Virus vor allem auf den südpazifischen Inseln, in weiten Teilen Asiens sowie einigen Ländern Afrikas vor. Im Frühjahr 2015 wurden erste Infektionen aus Brasilien gemeldet, in der Folge fand eine rapide Verbreitung in Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik statt. Auch aus südlichen Bundesstaaten der USA wurden Infektionen gemeldet. Es konnte ein Zusammenhang zwischen Zika-Ausbrüchen in Frz. Polynesien und Brasilien und einem vermehrten Auftreten von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen nachgewiesen werden. Auch besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Zika-Virus-Erkrankungen und einer Zunahme an Fällen des Guillain-Barré-Syndroms, einer neurologischen Erkrankung.
Die Übertragung des Erregers auf den Menschen geschieht primär durch überwiegend tag-, aber auch nachtaktive Mücken. Eine Impfung oder medikamentöse Prophylaxe gegen die Erkrankung existiert nicht, wichtigste Schutzmaßnahme ist daher die Vermeidung von Mückenstichen. Weiterhin ist eine Übertragung durch Geschlechtsverkehr möglich.
Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, also bei möglicherweise bestehender Schwangerschaft, wird von Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abgeraten. Reiserückkehrer*innen aus betroffenen Gebieten, bei denen in den folgenden Wochen Zika-typische Symptome auftreten, sollten eine*n Arzt*Ärztin aufsuchen und auf die Reise hinweisen.
Schutz: Geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.