Wo Karibikträume wahr werden
Das britische Überseegebiet Anguilla in der Karibik ist ein wahres Paradies für diejenigen, die einen friedlichen und idyllischen Urlaub suchen. Die Insel ist bekannt für seine atemberaubenden Strände, kristallklaren türkisfarbenen Gewässer und lebendigen Korallenriffe. Sie ist auch beliebt für Wassersportarten wie Schnorcheln, Tauchen und Segeln.
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Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Chikungunya ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes ist eine Impfdosis erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Das Dengue-Fieber ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes sind zwei Impfdosen erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Impfung für die bevorstehende Reise kann mit einer Dosis erfolgen. Etwa zwei Wochen nach der ersten Impfdosis sollte eine Schutzwirkung einsetzen. Für einen langfristigen Impfschutz von voraussichtlich 25 - 40 Jahre wird eine zweite Impfdosis nach 6 bis 12 Monaten erforderlich.
Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Es sind meist drei Impfdosen notwendig, damit ein ausreichender Impfschutz besteht, der wahrscheinlich lebenslang anhält. Ein Schnellimpfschema ist ebenfalls verfügbar.
Menschen nehmen Typhusbakterien über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser auf. Es stehen eine Injektionsimpfung mit einer Dosis oder eine Schluckimpfung, bei der drei Impfdosen benötigt werden, zur Verfügung.
Das Zika-Virus gehört zu derselben Familie wie das Gelbfieber- und das Dengue-Virus. Zika-Virus-Infektionen verlaufen jedoch vergleichsweise mild. Charakteristisch ist das Auftreten eines knotig-fleckigen Hautausschlages, begleitet von Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie einer Bindehautentzündung. Die Symptome halten meist 2-7 Tage an.
Die Diagnose wird über den Nachweis entsprechender Antikörper im Blut oder den Nachweis des Virusgenoms gestellt.
Bis vor kurzem kam das Zika-Virus vor allem auf den südpazifischen Inseln, in weiten Teilen Asiens sowie einigen Ländern Afrikas vor. Im Frühjahr 2015 wurden erste Infektionen aus Brasilien gemeldet, in der Folge fand eine rapide Verbreitung in Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik statt. Auch aus südlichen Bundesstaaten der USA wurden Infektionen gemeldet. Es konnte ein Zusammenhang zwischen Zika-Ausbrüchen in Frz. Polynesien und Brasilien und einem vermehrten Auftreten von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen nachgewiesen werden. Auch besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Zika-Virus-Erkrankungen und einer Zunahme an Fällen des Guillain-Barré-Syndroms, einer neurologischen Erkrankung.
Die Übertragung des Erregers auf den Menschen geschieht primär durch überwiegend tag-, aber auch nachtaktive Mücken. Eine Impfung oder medikamentöse Prophylaxe gegen die Erkrankung existiert nicht, wichtigste Schutzmaßnahme ist daher die Vermeidung von Mückenstichen. Weiterhin ist eine Übertragung durch Geschlechtsverkehr möglich.
Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, also bei möglicherweise bestehender Schwangerschaft, wird von Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abgeraten. Reiserückkehrer*innen aus betroffenen Gebieten, bei denen in den folgenden Wochen Zika-typische Symptome auftreten, sollten eine*n Arzt*Ärztin aufsuchen und auf die Reise hinweisen.
Schutz: Geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.