Ein karibisches Paradies zum Verlieben
Antigua und Barbuda ist ein Inselstaat in der Karibik. Er besteht aus den Inseln Antigua, Barbuda und einigen kleineren Inseln. Die größte Insel Antigua ist bekannt für atemberaubende Strände, türkisfarbenes Wasser und luxuriöse Resorts. Barbuda ist berühmt für seine unberührten Strände und das Frigate Bird Sanctuary, eine wichtige Brutstätte für seltene Vogelarten.
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Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben. Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem Gelbfieber-Endemiegebiet wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).
Die Impfvorschrift gilt auch bei Einreise aus einem Land mit Gelbfieber-Risiko, das nur im Transit besucht wurde, wenn die Aufenthaltszeit auf dem Flughafen mehr als 12 Stunden betrug. Abweichend von der offiziellen Bestimmung kann der Impfnachweis auch bei kürzerem Transit-Aufenthalt verlangt werden.
Gemäß den geänderten International Health Regulations der WHO (am 11. Juli 2016 in Kraft getreten) ist die Gelbfieber-Impfbescheinigung nach einmaliger Impfung lebenslang gültig. Es ist möglich, dass abweichend von der offiziellen Regelung bei Einreise ein Impfnachweis verlangt wird, der nicht älter als 10 Jahre ist.
Ärztliche Bescheinigungen zu Befreiung von der Gelbfieber-Impfung ("exemption certificate", "waiver") werden bei der Einreise anerkannt.
Ergebnisse für:
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Chikungunya ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes ist eine Impfdosis erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Das Dengue-Fieber ist eine grippeähnliche, fieberhafte Erkrankung, die in Einzelfällen auch einen schweren Verlauf nehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Stechmücken. Zum Aufbau eines Impfschutzes sind zwei Impfdosen erforderlich. Ergänzend sollte immer auch auf einen guten Mückenschutz geachtet werden.
Hepatitis A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Impfung für die bevorstehende Reise kann mit einer Dosis erfolgen. Etwa zwei Wochen nach der ersten Impfdosis sollte eine Schutzwirkung einsetzen. Für einen langfristigen Impfschutz von voraussichtlich 25 - 40 Jahre wird eine zweite Impfdosis nach 6 bis 12 Monaten erforderlich.
Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Es sind meist drei Impfdosen notwendig, damit ein ausreichender Impfschutz besteht, der wahrscheinlich lebenslang anhält. Ein Schnellimpfschema ist ebenfalls verfügbar.
Menschen nehmen Typhusbakterien über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser auf. Es stehen eine Injektionsimpfung mit einer Dosis oder eine Schluckimpfung, bei der drei Impfdosen benötigt werden, zur Verfügung.
Die Schistosomiasis wird durch Saugwürmer (Schistosomen) verursacht und ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Diese Parasiten leben in den Gefäßen des Darmes (in Afrika auch in den Gefäßen der Blase) des Menschen und produzieren dort große Massen von Eiern, die mit dem Stuhl (oder dem Urin) ausgeschieden werden. Wenn die Eier in Süßwasser gelangen, schlüpfen die Larven aus und können sich dann in ganz bestimmten Wasserschnecken weiterentwickeln. Am Ende dieses Entwicklungsstadiums in den Schnecken entsteht eine "Zerkarie", die frei an der Wasseroberfläche herumschwimmt. Bekommt nun ein Mensch Kontakt mit zerkarienhaltigem Wasser, durchbohren die Zerkarien die intakte Haut und wandern im Körper über die Leberpforte in die Gefäße von Darm oder Blase. Die erwachsenen Würmer können dort 10 bis 15 Jahre leben und scheiden täglich zwischen 100 und 2.000 Eier aus. Wenn diese Eier wieder ins Wasser gelangen und die passenden Wasserschnecken vorhanden sind, beginnt der Kreislauf von Neuem.
Bei der urogenitalen Schistosomiasis (Blasenbilharziose) sind die typischen Krankheits-Symptome zunächst blutiger Urin, bei der intestinalen Schistosomiasis (Darmbilharziose) Blut im Stuhl oder auch Durchfall. Besteht die Krankheit länger, kommt es zu schweren Störungen der Leber- oder der Blasenfunktion. Bei Erstkontakt mit Zerkarien entsteht oft eine allergische Hautreaktion und Fieber (Katayama-Fieber).
Die Diagnose wird durch Einachweis in Stuhl oder Urin gestellt. Ein Nachweis von Antikörpern im Blut einige Monate nach der Infektion ist ebenfalls möglich.
Schutz: Meiden von Süßwasserkontakt in Endemiegebieten.
Das Zika-Virus gehört zu derselben Familie wie das Gelbfieber- und das Dengue-Virus. Zika-Virus-Infektionen verlaufen jedoch vergleichsweise mild. Charakteristisch ist das Auftreten eines knotig-fleckigen Hautausschlages, begleitet von Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie einer Bindehautentzündung. Die Symptome halten meist 2-7 Tage an.
Die Diagnose wird über den Nachweis entsprechender Antikörper im Blut oder den Nachweis des Virusgenoms gestellt.
Bis vor kurzem kam das Zika-Virus vor allem auf den südpazifischen Inseln, in weiten Teilen Asiens sowie einigen Ländern Afrikas vor. Im Frühjahr 2015 wurden erste Infektionen aus Brasilien gemeldet, in der Folge fand eine rapide Verbreitung in Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik statt. Auch aus südlichen Bundesstaaten der USA wurden Infektionen gemeldet. Es konnte ein Zusammenhang zwischen Zika-Ausbrüchen in Frz. Polynesien und Brasilien und einem vermehrten Auftreten von Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen nachgewiesen werden. Auch besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Zika-Virus-Erkrankungen und einer Zunahme an Fällen des Guillain-Barré-Syndroms, einer neurologischen Erkrankung.
Die Übertragung des Erregers auf den Menschen geschieht primär durch überwiegend tag-, aber auch nachtaktive Mücken. Eine Impfung oder medikamentöse Prophylaxe gegen die Erkrankung existiert nicht, wichtigste Schutzmaßnahme ist daher die Vermeidung von Mückenstichen. Weiterhin ist eine Übertragung durch Geschlechtsverkehr möglich.
Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, also bei möglicherweise bestehender Schwangerschaft, wird von Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abgeraten. Reiserückkehrer*innen aus betroffenen Gebieten, bei denen in den folgenden Wochen Zika-typische Symptome auftreten, sollten eine*n Arzt*Ärztin aufsuchen und auf die Reise hinweisen.
Schutz: Geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.